Fragen und Antworten mit Frank und Anne

WAS HABEN WIR UMGESETZT?

Die Kälber sind bereits bei den Kühen. Wir haben dieses Jahr einen Teil der melkenden Herde auf die Weide gelassen. Was ist passiert: Die Milchleistung ist um 15 % gesunken.

Zuerst haben es die Kühe nicht geschafft, den ersten Grasaufwuchs zu fressen. Später gab es wegen der Trockenheit zu wenig Gras auf der Weide. Die Kühe mussten zugefüttert werden, die Weide diente als Auslauf. Die Kühe sind bei Hitze lieber im Stall als draußen. Deshalb haben wir sie bei Hitze nachts rausgelassen. Ein Teil der Rinder hat einen Auslauf. Dasselbe gilt für alle „Trockensteher“, so nennen wir Kühe, die bald ein Kalb bekommen und nicht mehr gemolken werden.

WIR SIND UNSERER STRATEGIE GEFOLGT.

Wir haben Gespräche mit anderen Höfen geführt (Milchbetriebe, Aufzuchtbetriebe) und sind auf gutes Interesse gestoßen. Ergebnis: Es gibt Betriebe, die Weideochsen aufziehen würden. Wir haben Gespräche mit Verarbeitungsbetrieben und Logistikunternehmen geführt. Ergebnis: Wir haben Unternehmer gefunden, die bereit sind, die Logistik zu übernehmen, unter anderem den Transport der Milch von den Höfen zur Molkerei. Wir haben mit der Konzepterstellung auf Bio begonnen.

WAS HABEN WIR IN NAHER ZUKUNFT VOR?

Es steht die Untersuchung durch das Unternehmen Soil & More aus Hamburg an, das unseren Istzustand in Sachen Nachhaltigkeit analysieren wird. Danach werden wir ein Programm erstellen, wie wir die Nachhaltigkeit verbessern können. Soil & More ermittelt den Fußabdruck von Betrieben in Sachen Klima, Wasser, Boden und Biodiversität. Falls sinnvoll, werden diese Nachhaltigkeitsanalyse und die daraus abzuleitenden Maßnahmen zusätzlich auch durch die Hochschule H 2 Magdeburg-Stendal begleitet.

Wir werden Kontakte zu Vermarktern aufnehmen.

Folgeschritte?

Sobald die Kooperationen mit anderen Höfen, Aufzuchtbetrieben sowie Verarbeitungsbetrieben und Logistikunternehmen und auch die Konzepte stehen, werden wir den entscheidenden Kontakt zum Handel aufnehmen.